Pünktlich um 18 Uhr sind wir auf den Hof des Verleihers gerollt und sind freundlich empfangen worden. Gespannt wie ein Flitzebogen haben wir das Auto erstmal begutachtet. Ich hatte zwischenzeitlich schon Zweifel an der Größe des Rimors, die erstmal von aussen zerstreut wurden. Stattdessen machte sich doch eine gehörige Portion Respekt breit. Dieses Koloss möchte auch erstmal bewegt werden. Kaum war die Türe geöffnet, die Kinder ihre Schuhe los, begannen Sie freudig und mit einem breiten Grinsen im Gesicht die Erkundungstour im Inneren.

Wir selber lauschten der Einführung des Mannes, der uns die ganze Technik erklärte. Allerdings wurde Miriam vom quäkigen Michel gestört. Macht nichts, sie hat dafür eine Macke am Auto gesehen, die nicht einmal den Vermietern vorher aufgefallen war, prima! Bei den Ausführungen über die sachgerechte Nutzung des Womos wurde es zumindest mir schon etwas anders. Die Disziplin, die wir aufbringen müssten, um alle Regeln konsequent umzusetzen, bringen wir vlt eine Woche lang auf, nicht länger. Ich bin gespannt, wieviel Zeit wir nach vier Wochen mit Putzen verbringen!

Allerdings bestätigt sich eine alte Weisheit: es kommt auf die inneren Werte an. Empfand ich das Womo hinsichtlich seiner Größe im Straßenverkehr als sehr groß, waren wir vom Platzangebot für Gepäck doch eher enttäuscht: sparsam bzw.  nur schlecht zugänglich. Mir ist nicht ganz klar, warum Klappen so klein dimensioniert werden und an der falschen Stelle gespart wird. Wir werden uns morgen beim Packen jedenfalls sehr einschränken müssen.

Beim Thema Packen bleibt noch zu erwähnen, dass heute nur eine kleine Kiste mit Küchenequipment ins Auto gekommen ist. Für den Rest war es zu spät. D.h. wir werden morgen eher erst gegen Abend überhaupt los kommen… aber wir haben ja keine Eile!

Hier noch ein paar wenige Bilder vom Camper (Mehr folgen sicherlich morgen):

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