Natürlich hätten wir besser organisiert sein können und natürlich hätten wir auch vorhersehen können, dass die Kinder völlig aufgeregt und hippelig sind. Haben wir aber beides nicht getan. Außerdem wussten wir sehr genau, was wir mitnehmen wollen, nur gepackt war halt noch nicht viel. Außerdem ist es auch eine ganz spezielle Aufgabe, ein Womo sinnvoll zu packen. Ein Auto woanders zu leihen und das nötige Equipment im Auto zum Übernahmeort zu transportieren ist einem ungeübten Wohnmobilurlauber wie uns nicht raten. Jedenfalls haben wir neun Stunden gepackt, wobei gerade die Kinder aufgrund ihrer Nervosität viel Zeit gekostet haben.

Bevor es richtig losging, war es dann auch schon vor der A7 erstmal vorbei mit der Fahrt, wir mussten ja noch was für’s Abendessen besorgen! Die Möglichkeit, im Kurort Wilhelmshöhe am ersten Sonntag im Monat einkaufen zu können, hat sich als sehr günstig erwiesen: so konnten die letzten noch offenen Punkte auf unserem Einkaufszettel abgearbeitet werden.

Unterwegs habe ich dann noch den einzigen Garagenschlüssel in der Hosentasche gefunden. Simon und Sandra waren zum Glück auf dem Heimweg von Wolfsburg, so konnten wir noch eine Übergabe vornehmen, außerdem war es schön die beiden nochmal gesehen zu haben.

Das Auto war ganz gut zu fahren, allerdings haben wir für die 470 km nach Fehmarn Schlappe 11,7 l Diesel pro 100km gebraucht. Dabei bin ich im Durchschnitt 110km/h gefahren.

Kurz vor der Brücke nach Fehmarn haben wir dann auf einem Parkplatz gehalten. Die Luft war herrlich und roch bereits salzig. Einfach wunderbar! In der Nacht zog dann allerdings ein heftiges Gewitter über uns hinweg. Erster Nachteil des Rimor’s ist seine Hellhörigkeit. Vlt doch etwas zu sehr „Leichtbau“. Ausserdem muss ich dringend herausfinden, wie das dritte Bett im Essbereich gebaut wird. Sonst kommen harte Nächte auf mich zu. Wir werden jedenfalls kaum zu dritt im hinteren Bett schlafen, das ist schon für zwei Erwachsene recht eng.

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